Ich will noch mal aufdrehen, den Berg hinauf

Achern, 26. Februar 2019

Ein Unternehmen, das stetig wächst, tut gut daran, auf Menschen in führender Position zu setzen, die fachlich nicht nur mitziehen, sondern zugleich ihre Arbeit als Engagement verstehen. Mit Ulrich Brischle hat die Fritsch Elektronik im badischen Achern einen neuen Leiter der Fertigung an Bord, der beides mit sich bringt – und zudem Entwicklungspotenzial in sich birgt.

Wohlüberlegte Stationen – vom Anfänger zum Alphatier

Ulrich Brischle erscheint zum Interview. Pünktlich. Die Körperhaltung, die er einnimmt, spricht von selbst: er ruht in sich. Inzwischen 60 Jahre erfahren, von der Realschule zur Technischen Fachschule Offenburg avanciert, die Ausbildung zum Mechaniker mit Bravour hingelegt, verheiratet, drei Kinder, erstmals Großvater geworden. Das alles klingt nach persönlich guter Lebensbilanz. Wer so einen Parcour hinter sich hat, neigt nicht selten dazu, dem gesegneten Feierabend entgegenzusehen, dem Horizont der Rente greifbar nahe.

Nicht so Ulrich Brischle. In ihm stecken Unruhe, Neugier, die sich, auch wenn er nach außen gelassen wirkt, beim Gedanken an seinen neuen Arbeitsplatz durch das Blitzen in seinen Augen dem Zuhörer unverblümt offenbaren. Schütze ist sein Sternzeichen, nach eigenem Bekunden zuverlässig, ein guter Zuhörer, ausgewogen und tolerant. Die unbeirrbare Zielstrebigkeit, die Menschen dieses Sternzeichens anhaften, erwähnt er zurückhaltend nicht.

All das sieht er als Voraussetzung, um leitend tätig zu sein. Unruhe in sich zu tragen heißt für Brischle nicht, unstet zu sein. 37 konstante Jahre hat er der AEG Telefunken gedient, dem Konzern am Standort Offenburg, bei all den unternehmerischen Wandlungen von 1995 bis 2012 die Stange gehalten. In jener Zeit wechselte er sein Berufsfeld, avancierte vom Mechaniker zum Elektroniker, wuchs fachlich mit neuen Aufgaben.

Vor dem Wechsel zu einem Elektronikdienstleister im pfälzischen Rülzheim nahm sich Ulrich Brischle eine Auszeit von zwei Monaten. Gemeinsam mit seiner Frau kauften beide ein Wohnmobil, ging er auf sinnsuchende Reise. Entlang der Mittelmeerküste fand er dann über die Wochen zu seinem weiteren Lebensziel. “Ich wollte beruflich nochmals aufdrehen”, bekennt der passionierte Motorradfahrer und Alpenwanderer, “eine ruhige Kugel zu schieben, das liegt mir nicht”. So besann sich der damals Endfünfziger auf seine ganz persönlichen Stärken, auch auf seine Eigenschaften als Alphatier – und er fand sich beruflich wieder, in Leitungsfunktion eines familiengeführten Unternehmens.

Veränderungsprozesse langsam angehen, um langfristig zu bestehen

Letztendlich war es das Bekenntnis zur Heimat, das ihn wieder in den Ortenaukreis trieb. Schnell fand man bei der Fritsch Elektronik im gemeinsamen Gespräch heraus, dass die inzwischen vom Heimkehrer Brischle erworbenen Fähigkeiten und Erfahrungen in Führungsposition eines ähnlich gelagerten Unternehmens, gut zum Anforderungsprofil als Fertigungsleiter passen.

Seine Hauptaufgabe sieht Ulrich Brischle bei der Fritsch Elektronik in der sukzessiven Optimierung, technisch wie personell. “Mit rund 15 Jahren EMS-Tätigkeit erfährt in der Regel jeder am Beruf Interessierte beim Unternehmenswechsel eine gute Vergleichbarkeit. Man erkennt nach einigen Monaten den wesentlichen Veränderungsbedarf. Dies geschieht selbstverständlich ohne grundsätzlich alles in Frage zu stellen”, meint Brischle. Darauf angesprochen, welche Veränderungen er für die Fritsch Elektronik sieht, meint dieser: “Die Kunst wird es sein, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort abzuholen, wo sie stehen, ihre Fähigkeiten persönlich weiter zu fördern und Erwartungen zu erfüllen”. Was sich der passionierte Alpenwanderer wünscht in den kommenden Jahren, ist “ein Regelwerk zu schaffen, das dynamische Veränderungen zulässt und so mittelfristig die Ressource Mensch erfolgreich im Unternehmen Fritsch etabliert.”

 

 

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Girls’Day 2017

Auch in diesem Jahr fand bei uns, der Fritsch Elektronik GmbH, wieder der sogenannte Girls’Day statt.  Am 27. April 2017 besuchten uns vier Mädchen im Alter zwischen zehn und zwölf Jahren um den Ausbildungsberuf “Elektroniker/-in für Geräte und Systeme” kennenzulernen.

Dieser Aktionstag begannn mit einer Firmenpräsentation mit anschließendem Betriebsrundgang. Dadurch erhielten die Mädchen einen besseren Einblick in das Unternehmen und testeten im Anschluss ihre Fähigkeiten bei verschiedenen Lötübungen.

Nach den ersten Fortschritten konnten sie ihr eigenes Projekt, den “Elektronischen Smiley'” selbstständig – mit Unterstützung der Auszubildenden – erarbeiten.

Schauen Sie in unserer Galerie wie der Tag verlief….

Rückblick zur i+e Messe in Freiburg

Die erneut ausverkaufte Industriemesse i+e fand in diesem Jahr vom 1. Februar bis 3. Februar 2017 zum 18. Mal in Freiburg statt.

356 Aussteller präsentierten vom 1. bis 3. Februar auf der Messe Freiburg ihre Innovationen in Produkten und Dienstleistungen. Für Firmen aus den Branchen Elektrotechnik und Elektronik, Maschinenbau, Metallverarbeitung, Informationstechnik, Kunststoff und der industriellen Dienstleistung ist die größte Industriemesse im Südwesten der erste wichtige Termin im Messekalender 2017.

Klaus Endress, Präsident des WVIB, gab am 1. Februar um 10 Uhr den offiziellen Startschuss der Messe: „Unternehmer, Einkäufer, Techniker, Ingenieure und Jobinteressierte bekommen nirgendwo einen tieferen Blick in den ‚Maschinenraum der Schwarzwald AG‘ als auf der größten Industriemesse im Südwesten. Das Organisationsteam des WVIB rechnete mit rund 10.000 Besuchern, denn auch im digitalen Zeitalter möchten Menschen Produkte sehen, anfassen und Experten direkt Fragen stellen können. Seit ihrer ersten Auflage 1983 ist die i+e nicht nur eine Leistungsschau, sondern auch eine wichtige Kontaktbörse. In rund 100 kostenfreien Fachvorträgen konnten sich Messebesucher über den neuesten Stand vielfältiger Industriethemen informieren. Die Vorträge im WVIB-Forum (Halle 3, Stand Q112) hatten jeden Tag einen Schwerpunkt. Am Mittwoch steht das Thema „Fachkräfte finden und binden“ auf dem Programm, am Donnerstag rückten Themen für Techniker und Ingenieure in den Mittelpunkt. Speziell für Einkäufer zusammengestellt waren die Vorträge am Freitag.

Die Fritsch Elektronik GmbH präsentierte sich an einem gemeinsamen Stand, wie schon vor zwei Jahren, mit der Firma KURZ-ERSA. Der Messestand war auch in diesem Jahr wieder ein beliebter Treffpunkt, um sich mit Bestandskunden und Lieferanten auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Die Besucherresonanz an unserem Messestand war sehr hoch, was uns sehr freute.

Sehen Sie sich unsere Galerie hierzu an…